Freitag 3.11.2017, Beginn: 18.00 Uhr
Ort: CAMPO Campusmensa Poppelsdorf

Den fossilen Extraktivismus aufhalten und Klimasünder zur Verantwortung ziehen

Die Länder, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, wer­den meist am härtesten von ihm getroffen. Die Verursacher, die großen CO2-Emittenten, müssen dafür öffentlich und rechtlich zur Ver­antwortung gezogen werden. Sie müssen für die Klima­wandel­schäd­en aufkommen und die Förderung von fossilen Brennstoffen be­enden. Wie kann das gelingen? Was fordern die ärmsten Länder des Südens von den Ländern des Nordens? Wie kann Klimagerechtigkeit erreicht werden?

Referent*innen: Saul Luciano Lliuya (Bergführer, Kläger gegen RWE, Peru), Makereta Waqavonovono (Anwältin, Fidschi), Carroll Muffet (Center for International Environmental Law (CIEL), USA), Kwami Kpondzo (Friends of the Earth International, Togo), Nguy Thi Khanh (GreenID, Vietnam), Teresa Anderson (ActionAid International, UK); Moderation: Barbara Unmüßig (Heinrich-Böll-Stiftung)

 

Erzählungen über die Folgen des Klimawandels von den Pacific Climate Warriors

Traditionelles Leben, Handwerk, Kunst und Kultur sind im Pazifik bereits heute stark vom Klimawandel beeinflusst und bedroht. Während eines Sei*-Festivals pazifischer Kultur und Künste werden Pacific Climate Warriors von Fidschi, Kiribati, den Marshallinseln, Neukaledonien, Samoa, den Salomoninseln, Tokelau, Tonga, Tuvalu und Vanuatu traditionelle Praktiken zeigen und dabei von Auswirkungen und Folgen des Klimawandel berichten.

*Die Sei-Blume ist ein wichtiger Bestandteil der pazifischen Kultur und stellt die freudigen und widerstandsfähigen Geister der pazifischen Inselbewohner dar.