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Der Handel mit dem schlechten Gewissen: Emissionsgutschriften lenken vom eigentlichen Problem ab und sind ungerecht

Der Handel mit dem schlechten Klimagewissen ist so umstritten wie populär: Ob Busfahrt, Druck einer Broschüre oder Wochenend-Reise zu exotischen Zielen, sie alle werden als 'klima-neutrale' Variante angeboten, für ein paar Euro extra. Die Flugindustrie verspricht, ab 2020 'kohlenstoff-neutral' wachsen zu wollen. Das erspart die Debatte um wirkliche Transformation. Im Workshop werden theoretische Widersprüche beim Handel mit Emissionsgutschriften erarbeitet, und anhand von Beispielen aufgezeigt, warum der moderne Ablasshandel nicht nur kein Klimaschutz ist, sondern auch neue Ungerechtigkeit produziert.